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Backstage bei der Verleihung des 1. Heinz-Oberhummer-Awards für Wissenschaftskommunikation

24.11.2016. Im Wiener Stadtsaal passieren seltsame Dinge. Kekse in Tierform tauchen auf:

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Die Leute tragen (mehr oder weniger) komische Kleidung:

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Deutlich mehr Menschen als sonst treiben sich auf der Bühne herum:

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Und selbst Martin Puntigam hat ausnahmsweise darauf verzichtet, seine übliche Kleidung anzulegen und kommt einigermaßen gut angezogen auf die Bühne:

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Der Grund? Zum ersten Mal wurde der Heinz-Oberhummer-Award für Wissenschaftskommunikation verliehen! Um die Leistungen des vor einem Jahr verstorbenen Gründers der Science Busters zu ehren und sein Engagement in der Wissenschaftkommunikation weiterzuführen, haben die Science Busters gemeinsam mit den Organisationen an denen Heinz gewirkt hat einen Preis gestiftet. Der erste Preisträger war kein geringerer als der kanadische Zauberer, Skeptiker und Aufklärer James Randi!

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Trotz seiner 88 Jahre ließ es sich Randi nicht nehmen den Weg aus Florida nach Wien zu absolvieren und war persönlich bei der Preisverleihung anwesend. Immerhin gab es für ihn nicht nur eine schöne Urkunde:

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Sondern als Preis auch ein Glas mit Original Alpakakot aus der Oberhummerschen Alpakazucht (und über die in diesen Fäkalien steckenden Wissenschaft kann man sich in so gut wie allen Publikationen der Science Busters informieren).

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Randi nahm aber nicht nur seinen verdienten Preis entgegen, sondern zauberte auch auf der Bühne. Davor und danach gab es ein buntes Programm. Martin Puntigam und ich haben über Heinz‘ Lieblingsweltraummission gesprochen und erklärt was getan werden müsste um Heinz‘ Traum einer Besiedelung des Mars zu erfüllen.
Und natürlich war auch die große musikalische Karriere von Heinz auf der Bühne vertreten. Wer Heinz einmal Gitarre spielen gehört hat, wird das sein Leben lang nicht mehr vergessen. Die Musik hat er sich in seiner Jugend bei der „Tauernmusi“ beigebracht und die wurde bei der Gala ebenfalls aufgehört.

In einer klassischen Blockflötenversion:

Aber auch mit kompletter Band. Science Buster Martin Moder trommelte seine Musikkollegen zusammen und gründete spontan die „Tauernmusi Tributeband“. Hier sehen sie noch recht harmlos aus:

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Aber später auf der Bühne gab es dann andere Kostüme. Ganz andere…

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Wer wissen will, wie die Band in Action aussieht und klingt, hätte an diesem Abend dabei sein müssen. Oder muss auf die Ausstrahlung der Preisverleihung am 10. Januar 2017 im ORF warten. Hier gibt es aber einen kleinen Vorgeschmack:

Hinter der Bühne waren derweil Lisa Oberzaucher und ich begeistert, den berühmten Gehstock von James Randi ganz aus der Nähe betrachten zu können:

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Und natürlich konnten wir uns nicht zurückhalten und mussten ein paar Fotos machen:

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Einen Zusammenschnitt der Preisverleihung kann man am 10.01.2017 im ORF sehen. Live ist aber immer besser als das Fernsehen und deswegen sollten sich alle schon mal den 25. November 2017 im Kalender markieren. Denn da wird der Preis das nächste Mal verliehen!

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